Von Oberflächenbekanntschaften

Immer wieder mal erscheint es mir sinnvoller, bestimmte Personen nicht näher kennenzulernen. Manchmal ist der erste Eindruck, den ein Mensch auf mich macht, besser als der zweite, dritte und vierte – selbst falls er tatsächlich trügen sollte.

Es können ein spezieller Lichteinfall oder eine einzige Geste reichen, damit mir jemand ins Auge fällt. So eine winzige Kleinigkeit, doch plötzlich bin ich fasziniert an dieser Person, ich „finde etwas an ihr“.

Schon beim zweiten Hinsehen kann sich all das in Luft auflösen. Nicht alles ist wie es scheint, und nicht alles, was glänzt ist aus Gold. Weiterlesen

mein erster Sonnengruß

Zu behaupten, Yoga sei heute ein Trend, wäre eine glatte Untertreibung. Es scheint längst zur „guten Bildung“ zu gehören, dass man sich unter Begriffen wie „der herabschauende Hund“, „Asana“ und „Kuh-Katze“ etwas vorstellen kann – zumindest in gewissen Kreisen.

Und warum auch nicht? Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier. Erst neulich wurde mir wieder gesagt, dass rund 90 Prozent der täglichen Abläufe im Gehirn unbewusst geschehen. Dass diese Tatsache durchaus unser Leben leichter und uns selbst überlebensfähig macht, will ich gar nicht bestreiten. Aber zu viel an Routine, zu viel an Monotonie tut auch nicht gut. Weiterlesen