Herz über Kopf*

Gemächlich rollt der Zug in den Bahnhof ein. Es ist als hätte er alle Zeit der Welt.
Einige der Passagiere werden schon unruhig. Sie haben es, im Gegenzug zur Eisenbahn, eilig, haben „dringende Verpflichtungen“ und können folglich keine einzige Minute „verlieren“.
„Ein bisschen Entschleunigung könnte da nicht schaden“, denke ich, gefolgt von „Ich kenne da jemanden, der mich wegen eines solchen Gedankens ohne zu zögern als ‚anmaßend‘ verurteilen würde, auch wenn es ganz anders gemeint ist…“
Weiter komme ich nicht, denn da sehe ich ihn plötzlich: Weiterlesen