Mortalitätskontemplation

Manchmal frage ich mich, wie sehr ich dann noch erschreckt werden muss, um zu begreifen, dass meine Zeit nicht unendlich ist. Vielleicht bin ich „insgesamt“ unsterblich, aber das hier, das hier ist eindeutig begrenzt.
Manchmal frage ich mich, was noch alles geschehen muss, damit ich endlich aufhöre kostbare Zeit zu vergeuden. Damit ich anfange so zu leben wie ich es wirklich will. Das zu sagen, zu tun, zu fühlen und zu denken, wonach mir gerade der Sinn steht.
Ich weiß nur: Wenn ich nicht endlich aufwache, wird es eines fernen oder auch nahen Tages zu spät sein. Dann werde ich winseln und flehen um noch eine weitere Chance, um noch ein bisschen mehr Zeit. Zeit, die ich jetzt noch habe. Sie aber nicht nutze.
Warum nur?

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